LebensRaum

 

Wir über uns
Lage
Geschichte
Beschreibung
Die Anfänge
Projekte
Alltag im Lebensraum
 
 
 

 





Wir über uns


Im LebensRaum ist Luft zum Atmen und Raum zum Leben.
Das liegt am Umfeld, an der Gegend, der Landschaft.
Das liegt aber auch an den Menschen, die dort wohnen und
ihrer Grundeinstellung dem Leben gegenüber.

Im LebensRaum gibt es
>Wälder und Wiesen
>eine eigene Schule
>einen Spielraum
>15 Erwachsene und 15 Kinder
>viele Tiere wie Lamas,Ponies,Schafe,Schweine, Hühner,Enten,Katzen,Hunde und andere Tiere in unterschiedlichen Farben und Größen
>einen Dorfplatz
>eine Gemeinschaft
>eine kleine Landwirtschaft
>ein Dialog-Treffen
>gemeinsame Essen und Feiern
>sechs Häuser
>ein kaltes Schwimmbad
>einen Bach
>und viel zu entdecken...

Einiges davon läßt sich erzählen, anderes nur erleben.
Ersteres werden wir hier im folgenden versuchen, dabei
viel Vergnügen,
zweiteres ist am ehesten in einem Besuch bei uns zu
realisieren,
dafür hier eine Möglichkeit

Kontakt: (oder Auswahl Bewohner)
Lebensraum Niederhof
Zögersbachstraße 22-37
3180 Lilienfeld

Telefon : 02762/55099Klappe-11/22/33/44/77/99
E-mail : office@niederhof.org EMail senden


Lage


25 km südlich von St. Pölten liegt Lilienfeld
3 km dahinter die Ortschaft Schrambach
Von hier aus geht es 2 km durch den Wald ins
Zögersbachstal.
Fast am Ende dieser Straße liegt der Niederhof.
Danach gibt es nur mehr Forststraßen und Wanderwege.
Umgeben von den etwa tausend Meter hohen Bergen des
südlichen Voralpenlandes und von der waldreichsten
Landschaft Niederösterreichs ist das bestimmende Element
der Gegend die Natur selbst.

Geschichte


Die gesamte Anlage war ursprünglich ein Kindererholungsheim für kranke Kinder aus Wien,
die in der Bergluft des Voralpengebietes genesen sollten.
Durch eine wechselvolle Geschichte hindurch ging die Entwicklung bis zu einem Asylantenheim, als das es zuletzt diente,
bevor im Jahr 1996 fünf Familien das gesamte Anwesen erwarben und dort den LebensRaum Niederhof gründeten.

Mittlerweile sind alle Häuser so gut wie wiederhergestellt
eine Schule und ein Spielraum entstanden
einige Menschen mehr bevölkern den Niederhof
eine Gemeinschaft wurde gegründet
ein Dorfplatz entstand
und einiges wartet noch...

Beschreibung


Der Niederhof ist ein Anwesen mit insgesamt 14 ha Eigengrund rundherum
davon 7 ha Wiesen und ebenso viel Wald.
Verschiedene Einzelgebäude, die als Wohnhäuser dienen und
ein Haus, in dem Schule und Seminare Platz finden.
Erbaut in den verschiedenen Epochen und Bauphasen der letzten hundert Jahre bilden diese dabei die Kernsubstanz der Anlage.
Schließlich eine kleine Kirche aus den späten fünfziger Jahren, umgeben von einem kleinen Park.


Anreise


Mit dem Auto
· fährt man bei St.Pölten Süd von der A1 Westautobahn.
· Von hier aus geht es etwa 20 km auf der S20 Richtung Mariazell.
· An der Stadt Lilienfeld vorbei, kommt man nach weiteren 3 km zur Ortschaft Schrambach.
· Bei der Abzweigung nach Kirchberg, Tradegist, biegt man rechts von der Bundesstraße ab, bis zu der Traisenbrücke,die man überquert um anschließend gleich wieder links in die Zögersbachstraße einzubiegen.
· Nach etwa 2 km durch den Wald, öffnet sich das Tal schließlich und der Niederhof liegt vor einem.

Mit dem Zug
· Steigt man in St.Pölten HBF in den Zug Richtung Hainfeld bzw. St. Aegyd bis Traisen
· Von dort geht es direkt weiter in Richtung Markt St. Aegyd
· Zwei Stationen nach Lilienfeld gibt es den Bedarfshalt Schrambach.
· Von dort läßt man sich nach vorheriger telefonischer Absprache am besten von uns abholen.
Nachdem im Jahr 1996 fünf Familien den Niederhof erworben haben, waren die ersten Jahre von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten gekennzeichnet. Die Häuser waren zum Teil in einem schlechten Zustand und entsprachen in ihrer damaligen Form kaum den Bedürfnissen ihrer neuen Besitzer.

Das Land rundherum war jahrelang nicht wirklich bewirtschaftet worden und so war der Großteil unserer Energie hier gebunden.

Inzwischen haben wir einiges an Material bewegt und der Blick öffnet sich zusehends für andere Dinge.

Im Mittelpunkt des LebensRaumes steht der Respekt vor der Entfaltung des Lebens.

Und dabei geht es um unser Leben, ebenso sehr wie das unserer Kinder oder um die Natur, die uns umgibt.

Der LebensRaum ist kein fest umrissener Raum und die Menschen, die ihn miteinander bilden sind keine einheitliche Gruppe. Jeder von ihnen hat seine ganz persönlichen Schwerpunkte und Interessen, seine Berufungen und Aufgaben, seine Lebensweise und zum Teil auch seine ganz persönliche Philosophie.

Der Verein dient uns in erster Linie als Plattform, mithilfe derer wir unterschiedlichste Projekte realisieren.

Für unsere eigenen Kinder, sowie für Kinder von außerhalb gibt es seit 1997 unsere Schule.

Insgesamt 25 Schüler besuchen sie derzeit.

Ein Teil des respektvollen Umganges mit der Natur ist der Bereich Landwirtschaft.

Unsere Pläne sind auch immer wieder, uns um eine Teil-Selbstversorgung mit Gemüse, Eiern und Fleisch zu kümmern..

Alternatives Wirtschaften ist ein anderes Thema, das uns beschäftigt, von unserer eigenen Tauschwährung (Nihos) sind wir 2005 umgestiegen auf den Talente-Tausch-Kreis.

Inzwischen gibt es auch eine Vernetzung mit dem Talentetauschsystem, das in Niederösterreich und Wien weit verbreitet ist.

Da wir gerne offen nach außen sind, bieten wir immer wieder Veranstaltungen an.

Fast jedes Jahr gab ein ein großes Sommerfest,

Tag der offenen Türen,

Seminare,

Im SommerLebensRaum 2001 gab es für Familien die Möglichkeit, eine Woche lang aus einer reichhaltigen Palette von Angeboten zu wählen.

Hier gab es sowohl für kleine und große Kinder, genau so wie für Erwachsene offene Angebote aus dem Bereich Kreativität, Pädagogik und Selbsterfahrung.

 

 

Die Grundlage des Lebens im LebensRaum bilden die Einzelhaushalte oder Familien.

Erst daraus entwickelt sich in weitere Folge die Gemeinschaft, weil wir glauben, daß die kleinste Einheit für sich genommen funktionieren muß.

Und das kann auch bedeuten, daß – speziell im Winter, wenn es draußen kalt und verschneit ist – man tagelang niemanden trifft oder sieht, weil die Witterung kaum dazu einlädt, sich draußen in der Sonne auf einen Plausch zu treffen oder gemeinsam am Swimmingpool zu sitzen.

Darüber hinaus gibt es immer wieder Dinge miteinander zu koordinieren und zu gestalten, die Schule gehört organisiert, ebenso wie der SpielRaum, oder auch die Landwirtschaft.

Auch das gemeinsame Feiern kommt zwischendurch kaum zu kurz, in Form von spontanen Festen oder auch dem großen Sommerfest, das wir immer wieder veranstalten.

Und im regelmäßigen Abstand treffen wir uns zu "Dialogen", in denen es darum geht, uns in einfachen und ritualisierten Form auszutauschen und produktiv miteinander zu kommunizieren – anders als in einer Diskussion geht es hierbei mehr darum, das Denken innerhalb der Gruppe ins Fließen zu bringen – eine spannende Sache....